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The Smoker´s Lounge :: Tabakthemen :: The Smokers Lounge (TSL)
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Blue Lobster Mixture
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(Bevor das Review anfängt eine Vorabbemerkung: Stefan hat mir alle drei Tabake zum Testen geschickt. Hier kommen also die Reviews aufgrund von ca. 4 Füllungen je Tabak!) 75% Latakia = 100% England! Was für ein Kräutlein! Zuerst war ich entsetzt: Wie soll ein Tabak schmecken, der zu Drei Vierteln aus Würztabak besteht? Habe ich doch Latakia schon pur geraucht und für langweilig empfunden... Um so mehr sind die Tabakmischer von Planta zu loben, die dem geräucherten Kraut noch tiefegebenden Virginia und sanften Burly zur Seite stellten. Am unglaublichsten fand ich, dass der Blue Lobster relativ leicht ist. Man darf das sehr kräftige Aroma im Geruch nicht mit Stärke verwechseln! Er brennt vorzüglich ab. Allerdings auch mit dem Geruch von 75% Latakia. Was ihn dafür prädestiniert, nur in Räumen ohne Wände geraucht zu werden. Selbst wer Latakia mag: hier stößt jede Nase an ihre Grenzen. Aber: Der Tabak ist gut! Und Engländer sollte man sowieso im Freien rauchen, da schmecken sie besser. Fazit: Was soll ich groß sagen? Der Blue Lobster ist für den Hardcore-Latakianer eine Versuchung wert und sollte in jedem Falle probiert werden. Mir ist er auf Dauer aber doch etwas zu eindimensional; weniger (Latakia) wäre mehr gewesen. Obwohl der VA und Burley die Sache abrunden; noch runder - stell ich mir vor - könnte er sein beim Mischungsverhältnis 50/50. gepostet 17.01.08 von Frank Nicolai (Nic) in der Smokers Lounge |
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Sieht man sich die Hervorbringungen der letzten Jahre an für den deutschen Markt hergestellten Pfeifentabaken an, so scheint es bei der absoluten Mehrzahl aller Sorten nur noch darum zu gehen, sich gegenseitig mit immer abgefahreneren Aromatisierungen auszustechen. Und die Mehrzahl des kläglichen Rests bemüht sich geflissentlich um dem main-stream-Geschmack untergeordnete Belanglosigkeit. Kein Wunder also, dass viele Pfeifenraucher sehnsuchtsvolle Blicke nach Amerika richteten. Aber, wie daran kommen? Es war also eine richtig gute Idee und hoch lobenswerte Initiative des Gespanns aus Pfeifenmacher Wallenstein und Stephan Beeck von TSL, uns hier einen Tabak zu bescheren, der einem der ganz großen US-Tabake nachempfunden ist, nämlich dem Da Vinci! Wohlgemerkt: Dem echten Da Vinci von Cornell & Diehl und nicht der Dr.-Oetker-Mischung* von DTM, die sich mit dem gleichen Namen schmückt. Die Blue Lobster Mischung konnte ich im vergangenen Jahr schon einmal proberauchen. Allerdings gab es an diesem Abend etwas zu feiern, und zwischen etlichen großen Pils und einigen Schinkenhägern genossen, blieb nur der Eindruck hängen, dass dieser Tabak unbedingt mit Ruhe und ausgiebig entdeckt sein will. Nun, seit Erhalt am Montag habe ich außer einer Füllung 3 Nuns nichts anderes geraucht. Gerade jetzt glimmt er in einer Safferling. Das heisst, dass ich ganz offenbar sehr begeistert bin und dass die BLM durchaus zum all day smoke taugt. Der Geschmack ist echt, voll und kräftig, wobei der Latakia gemäß der Rezeptur natürlich die erste Geige spielt, aber von Virginia- und Burleytönen sehr schön unterlegt wird. Gegen Ende der Rauchzeit tritt er noch etwas mehr in den Vordergrund. Bei Pfeifen mit 20 mm (oder etwas mehr) Bohrung nimmt dieser Effekt anscheinend ab. Von der Stärke (= Nikotingehalt) her macht die BLM keinerlei Probleme. Wie gesagt, durchaus ganztagstauglich. Dies doch im Gegensatz zum echten Da Vinci, den ich eher als Abendtabak ansehe. Das Stopfen, Entzünden und der Abbrand vollziehen sich ohne die geringsten Mucken. Raumnote? Ja, hat er. Meiner Frau zu folgen, rauche ich aber zuweilen „Schlimmeres“. Zum Glück habe ich auf den entsprechenden Stellen der Trommelfelle längst schützende Schwielen. Ein Sonderlob geht an Planta als Hersteller. Wie viele andere auch, habe ich beim Anblick der Steuernummer 363 sofort Assoziationen an etwas irgendwie „Seifiges“ im Geruch des Tabaks, was sich auch im Geschmack wiederfindet. Nichts davon ist bei der BLM wahrzunehmen. Sie können also. Wenn sie denn wollen. Fazit: Man nehme feinen Latakia, etwas guten Virginia und Burley und lasse alles weg, was dem Tabak wesensfremd ist. So einfach ist es also, eine richtig gute und geschmackvolle Mischung zu kreieren, die alles andere darstellt als Einheitskost. Vielleicht ist das aber auch die wahre und wirkliche Kunst dabei. Die Blue Lobster Mischung empfiehlt sich selbst - Probieren! * Toscanischer Wildhonig, Rotweine der "Colli Senesi", Bourbon-Vanille - Was sagte ich eingangs? gepostet 12.02.10 von Heiner Melling (HeinerM) in der Smokers Lounge |
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