Review oder Artikel ansehen
The Smoker´s Lounge :: Tabakthemen :: The Smokers Lounge (TSL)
|
Ruby Tuesday
|
|
|
Ruby Tuesday - The Smoker's Lounge Hersteller: Planta Tabak: Mischung aus Virginia, Burley und Black Cavendish Aromatisierung: Kaffee, Sambuco, mittel Preis: Euro 14.35 (100g Dose), exklusiv bei TSL! Es ist etwas Besonderes ein Review für einen Pfeifentabak, hergestellt von meinem Lieblings-Pfeifen-Forum, zu schreiben. Ich versuche also möglichst „unabhängig“ zu sein, auch wenn ich den Tabak hier über den Klee lobe? Falsch, denn „über den Klee“ bedeutet ja so viel wie übertrieben. Denn dass der Ruby mir gefällt, das ist nun mal Fakt. Der Ruby Tuesday ist ein Mix aus Virginia, Burley und Black Cavendish, dem ein fulminantes Kaffeearoma beigemischt wurde - und um den Abend oder Morgen bestens abzuschliessen oder eben zu beginnen ist auch noch ein Klecks Sambuca-Likör drin. Diesen riecht man insbesondere beim Öffnen der 100gr Dose, die ein schlicht herrliches Aroma von sich gibt, hat man den Verschluss betätigt. Im Mund dann eröffnet sich als bald das Kaffeearoma oder in diesem Fall besser das eines Espresso. Die fein bittere Note eines guten Kaffees mit einem Stückchen Zucker (ja, ein bisserl kommt in meinen Kaffee, wie sollte es bei einem Schleckermaul wie mir auch anders sein?) kommt wunderbar zur Geltung. Ich habe als Vergleich den „Capuccino“ vom Basler Pfyffeelaade, der ist allerdings weitaus sanfter und zurückhaltender. Ebenfalls eine feine Sache, aber eben eher auf der leichten Seite – wie ein Capuccino eben. Völlig ohne Probleme geht das Anzünden vonstatten wo ein bis zwei Zündhölzli locker ausreichen, ebenso der Abbrand des leicht feuchten Tabaks (gerade so mag ich ihn). Ich habe den RT zum Einstieg in meiner TSL Jahrespfeife 09 geraucht, danach in einer Stanwell Tom Eltang (mit schlankerem Kopf) und zum Test auch noch „gefiltert“ in einer Stanwell Zebrano. Es wäre nicht eine Kreation von Stephan, wenn der Tabak bei einem Aromaten unterginge und so ist es auch beim Ruby Tuesday. Die Frage ob der RT auch was für einen Kaum-Aromaten-Raucher ist, wage ich nach den Erfahrungen der letzten Wochen eher nicht mehr zu beantworten, allzu subjektiv sind da die Geschmäcker und wo es einem zu viel ist, ist es dem anderen schon zu wenig. Ja, für uns Schweizer sind 14 Euro für einen Tabak recht viel, aber im Falle vom Ruby Tuesday tut einem die Anschaffung alles andere als weh. Und um noch etwas „Klee“ draufzusetzen: Der RT hat sich in wenigen Tagen zu einem „der besondere Tabak“ empor gekämpft. Himmel, gibt’s denn auch was Negatives? Ne! gepostet 03.02.10 von Philippe Blumenthal (der maler) in der Smokers Lounge |
|
|
Name des Tabaks: Ruby Tuesday Hersteller: Planta Tabak für The Smokers Lounge Mischung: Virginia, Burley, BC Schnittbreite: 1-2mm, kurz- bis mittelfaserig Typ: Aromatisierte Mixture, Kaffee, Sambuca Stärke: leicht Verpackung: 100g Hochdose Preis: 14,30€ Pouchduft: Beim Öffnen der Dose duftet es nach Sambuca mit Kaffeebohne Farbspiegel: mittel- bis dunkelbraun mit wenigen (<5%) hellen Einsprengseln Konditionierung: recht feucht Bemerkungen: Der Tabak kommt in einer der TSL- typischen Hochdosen mit einem Innenbeutel daher. Die Konditionierung hält sich in den ersten Wochen recht gut, Aussagen über längere Lagerung kann ich noch nicht machen. Jedenfalls wäre der Dose zusätzlich zu dem Plastikdeckel noch ein Klemmdeckel anzuwünschen. Der Tabak läßt sich mixturetypisch problemlos einfüllen und sollte nicht zu stark verdichtet werden. Anzünden: ... verläuft wie im Lehrbuch: einmal vorfeuern und der Tabak bäumt sich ein wenig auf. Behutsam nachstopfen, Nachfeuern und die Füllung glimmt bis unten durch. Erste Züge: Nachdem der Tabak über die volle Füllung glimmt, macht sich zunächst das Kaffeearoma auf, der Sambuca bleibt noch im Hintergrund. Erstes Drittel: Nunmehr spielen die beiden Aromakomponenten die Hauptrolle. Das Ganze ist schon sehr süß, aber der Kaffee hält noch einigermaßen die Balance. Der Tabakgeschmack bleibt im Hintergrund. Zweites Drittel: Immer noch vorherrschend süß, mit den beschriebenen Anteilen. Bei zu heftigem Ziehen kommt allerdings Bitterkeit auf, hingegen hält sich der Zungenbiss in Grenzen. Auch kann ich keine allzu große Kondensatbildung feststellen. Letztes Drittel: bei vorsichtigem Nachstopfen (ist eigentlich immer gut ) glimmt der Tabak gutmütig vor sich hin. Was im anderen Falle passiert, habe ich nicht ausprobiert. Keine Neigung zu übergroßer Hitzentwicklung. Trotz des hohen Zuckeranteils, den ich wegen der Süße vermute, karamellisiert der Tabak nur gering. Ich durchstoße ssonst häufig den Asche- bzw. Glutdeckel, um gleichmäßiges Glimmen zu gewährleisten, dies ist hier nicht nötig. Das Kaffee- und das Sambucaaroma gerät allerdings etwas schwächer. Der Tabak glimmt bis zum Ende der Füllung durch. Fazit/Bemerkungen: Der Tabak ist was für Süßschnäbel, bleibt über die ganze Füllung konstant süß mit recht deutlicher Aromatisierung vor allem in den ersten zwei Dritteln der Füllung. Der Tabakgeschmack ist leicht und kommt nur wenig durch, hier würde ich mir ein wenig mehr Stärke wünschen. Als Dessert oder als erste Pfeife des Tages ist die Mischung sicherlich geeignet. Außerdem stellt die Aromatisierung mal etwas anderes dar als die vorherrschenden Vanille- Karamell- oder die Frucht-, Haribo- etc.- Aromaten. Werde den Tabak wohl recht gern aufrauchen und zu gegebener Zeit eine Neubestellung ins Auge fassen. Daumen auf 1/4 nach neun wegen der geringen Stärke. gepostet 15.03.10 von Rolf Oettking (Rolf) in der Smokers Lounge |
|
| Springe zu: |

